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Treibhausgase und Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt ist ein natürliches Phänomen.

Sonnenstrahlung fällt durch die Atmosphäre auf die Erde und erwärmt die Oberfläche. Die Wärme wird jedoch nicht komplett absorbiert. Ein Teil wird zurück in den Weltraum reflektiert.

Dabei spielen die Gase in der Erdatmosphäre eine wichtige Rolle. Sie lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung zum großen Teil passieren. Die langwellige Wärmestrahlung jedoch wird absorbiert und so die Wärme in der Atmosphäre gespeichert – wie in einem Treibhaus.

Durch menschliche Aktivitäten gelangen immer mehr dieser Treibhausgase in die Atmosphäre und der Treibhauseffekt wird verstärkt. Die zusätzliche Wärme wandelt das Klima, die Erde heizt sich buchstäblich auf – mit teils massiven Folgen für die Umwelt und die Menschen.

Treibhausgas-Emissionen in Deutschland

Den weitaus größten Anteil an den anthropogenen, also vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen hat Kohlendioxid (CO2).

In Deutschland entstehen die meisten Treibhausgas-Emissionen, wenn fossile Energieträger wie Öl oder Kohle zur Energiegewinnung verbrannt werden.

Hauptverursacher in diesem Bereich ist die Energiewirtschaft, zum Beispiel die Strom- und Wärmeerzeugung.

Danach folgt der Verkehr.

 

Klimaschutz

Eine wichtige Maßnahme ist die Energiewende, also ein vollständiger Ausstieg aus der Kohleverstromung hin zu erneuerbaren Energien sowie effizienter und sparsamer Energienutzung.

 

Weniger menschengemachte Treibhausgase bedeuten weniger Erwärmung und jede Reduzierung der Emissionen liefert einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.